Im Umgang mit polyzentrischen Stadtregionen, klein- und großmaßstäblichen Polarisierungsprozessen oder informellen urbanen Entwicklungen werden vorherrschende Denkmodelle und Planungsinstrumente zunehmend in Frage gestellt. Um andere Wege in der Untersuchung und Gestaltung des Gegenstands Stadt zu gehen, bedarf es in Lehre, Forschung und Praxis des Urban Design programmatischer Perspektivwechsel und einer Überwindung disziplinärer Grenzen.
Das nicht-konsekutive Master of Science Programm Urban Design ist disziplinübergreifend angelegt. Über vier Semester vermittelt es Methoden und Werkzeuge für eine Forschungs- und Gestaltungspraxis, die ihren Schwerpunkt auf konzeptionelle Arbeitsweisen, intensive Analysen, experimentelle Interventionsformate und prozessorientierte Planungsstrategien setzt.
Das Studienprogramm richtet sich an Theoretikerinnen und Theoretiker sowie Praktikerinnen und Praktiker, die sich für eine Weiterqualifizierung im Bereich der angewandten Stadtforschung und der Gestaltung städtischer Umwelt interessieren.
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